Der Falkendom in den Medien

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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon matze » Sa 29. Okt 2016, 11:24

Was mich dabei allerdings am meisten erschüttert ist die Tatsache, dass eine Lehrkraft zu so einem Kleinkrieg fähig ist. Ich hatte eigentlich gedacht, dass man aus der Motivation heraus Lehrer wird, mit Heranwachsenden zu arbeiten. Es sollte klar sein, dass mit fortschreitendem Alter diese Arbeit nicht auf die Zeit von 8 bis 13 bzw 15 bis 20 Uhr beschränkt werden kann und dass sie logischerweise auch aus mehr besteht als aus Singen und Klatschen.

Mal ganz davon abgesehen, dass eine Gesellschaft Subkultur braucht und das solche Orte als Raum für Subkultur dringend nötig sind.

Natürlich habe ich absolutes Verständnis dafür, dass man in seinen vier Wänden seine Ruhe haben möchte. Allerdings ist gemischte bzw. gewerbliche Bebauung (nach FNP) dann auch nicht unbedingt die richtige Nachbarschaft zumal der Dom da ja auch nicht erst seit gestern steht und in der bekannten Form genutzt wird.

Vielleicht sollte man da mal einen Flyer von der KfW in den Briefkasten werfen, mit Förderkredit 151/152 wären durchaus Fenster mit dreifach Verglasung und Fünfkammersystem drin, dann kriegt der nicht mal mehr mit wenn der Dom eines Tages nicht nur angezündet sondern gleich gesprengt wird. ;)
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Mo 31. Okt 2016, 15:23

Du hast ihren Anspruch doch schon im ersten Artikel gelesen: Bei offenem Fenster.
Falls das immer noch so ist, hilft wohl wirklich nur eine "Klage-Mauer", die dann in alle Richtungen sämtlichen Schall abfängt - wird die KfW wohl leider nicht fördern. ;)

Die Falken haben auf ihrer Homepage eine Stellungsnahme veröffentlicht, die NW hat sie aufgegriffen:
http://www.falkendom.de/
http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20963346_Falkendom-Betreiber-suchen-im-Laerm-Streit-jetzt-aussergerichtliche-Loesung.html

...und da wir schonmal dabei sind:
Burning Becks hat geschrieben:Im Gegensatz zu Mönter / der NW respektierte Martin Neitemeier ("mn"?) vom Westfalen-Blatt die "praktischen Regeln, die qualifizierten Journalismus auszeichnen" (siehe Pressekodex) und hörte erst beide Seiten an. Dieser Artikel ist unter http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-10-29-aerger-um-den-falkendom-9286910/701/ verfügbar - und im Gegensatz zur NW dürfen dort auch Kommentare gemacht werden.

Der im Eingangspost gelistete Link ist nicht mehr aktuell (Archiviert), aber unter http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Bielefeld/Bielefeld/2467662-Beschwerden-gegen-Heavy-Metal-Partys-keine-Einwaende-gegen-Ferienspiele-fuer-Kinder-Aerger-um-den-Falkendom kann man den Text noch lesen.
:tumbsup:

Das hätte ich mir von der NW bzgl. des "Falkendom plant besseren Schallschutz" Artikels auch gewünscht. (Eigentlich zusätzlich noch einen fetten Hinweis darauf über dem ersten Artikel, mit dem dieser ganze Sermon ja anfing...)

Nachtrag:

Wer im Fratzenbuch aktiv ist, der kann sich über diese Seite solidarisch zeigen
=> https://www.facebook.com/WirWollenJugendkultur/
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Di 1. Nov 2016, 14:49

André Maas vom Falkendom im Interview auf Hertz 87.9

Enter Sandman am 05.11. ist mittlerweile übrigens auch offiziell abgesagt.
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Mo 21. Nov 2016, 10:18

Laut der Facebook-Seite des Falkendoms hat das angesetzte Gespräch mittlerweile stattgefunden:
https://www.facebook.com/jz.falkendom/posts/749585768526484
Darüber hinaus wurden in dem harmonisch verlaufenen Gespräch verschiedene bauliche und auch organisatorische Maßnahmen erörtert, die geeignet wären, die Belästigungen der Nachbarn weiter zu verringern.

Wie es weitergeht, liegt nun in den Händen der Stadt. Sie ist Eigentümerin der Immobilie und muss die jetzt wahrscheinlich anfallenden Mehrkosten bewilligen. Gödde befindet sich hierzu bereits in Gesprächen mit dem Immobilienservicebetrieb (ISB) und dem Bauamt. Ebenfalls eingeschaltet sind Sozialdezernent Ingo Nürnberger und der Jugendhilfeausschuss des Rates. Dessen Vorsitzende Regine Weißenfeld hat angeboten, in dem Konflikt vermittelnd tätig zu werden.
=> Die Klage ist also (natürlich) längst nicht vom Tisch...

Leserbriefe zum Thema an die NW werden weiter auf https://www.facebook.com/WirWollenJugendkultur/ gesammelt.
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Sa 3. Jun 2017, 23:11

Es ist wieder ein abendliches Konzert im Falkendom angesetzt => 24.06.2017 - Falkendom Bielefeld, Timor et Tremor / Tongue / Infesting Swarm / Garden of Sinners :panda:
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Do 22. Jun 2017, 21:21

Hier einige Erläuterungen: http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/21830740_Zu-laut-Heavy-Metal-Laermmessung-fuer-den-Falkendom.html
=> Wie Rü bereits richtig an anderer Stelle bemerkte: Da gehört "zu laut?" hin und nicht nen Doppelpunkt.
"Zu laut:" ist tatsächlich BILD-Niveau, weil ja noch gar nichts gemessen wurde.
Aber immerhin schreibt kein Ansgar Mönter (den man mittlerweile sogar bei Bretibart zitiert, BTW) mehr über dieses Thema...

Uli Gödde hat geschrieben:„Wir wollen ausdrücklich nicht, dass am Samstag alle extra leise sind. Alles soll realistisch sein."
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon derfloh » Fr 23. Jun 2017, 09:33

Uli Gödde hat geschrieben:„Wir wollen ausdrücklich nicht, dass am Samstag alle extra leise sind. Alles soll realistisch sein."

Ach!
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Sa 24. Jun 2017, 16:29

Ab 19:00 erhöhtes Regenrisiko.
...für Regenwetter wird die Messung so oder so realistisch werden, schätze ich. :mrgreen:
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Re: Der Falkendom in den Medien

Ungelesener Beitragvon Burning Becks » Mo 26. Jun 2017, 22:20

Burning Becks hat geschrieben:Hier einige Erläuterungen: http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/21830740_Zu-laut-Heavy-Metal-Laermmessung-fuer-den-Falkendom.html
=> Wie Rü bereits richtig an anderer Stelle bemerkte: Da gehört "zu laut?" hin und nicht nen Doppelpunkt.
"Zu laut:" ist tatsächlich BILD-Niveau, weil ja noch gar nichts gemessen wurde.
Aber immerhin schreibt kein Ansgar Mönter (den man mittlerweile sogar bei Bretibart zitiert, BTW) mehr über dieses Thema...

Uli Gödde hat geschrieben:„Wir wollen ausdrücklich nicht, dass am Samstag alle extra leise sind. Alles soll realistisch sein."


Es lohnt sich ab und zu wieder nach den Kommentaren zu gucken!
Auswahl (Namen sind die nw.de-Namen):

matze hat geschrieben: Es ist schon kurios. Ich habe ja volles Verständnis für das Bedürfnis nach Ruhe und Frieden, vor allem des Nächtens. Ich verstehe auch, dass durch die gleichgeschaltete, lockerleicht Musikberieselung deutscher Fernseh- und Radiostationen, Rockmusik, speziell in ihren extremen Spielarten, nicht jedermanns Sache ist. Von "Lebensqualität erhalten" kann jedoch an dieser Adresse gar nicht die Rede sein. Nach den Online-Artikeln der beiden "großen" Lokalzeitungen zu dem Thema, lebt der Nachbar keine 10 Jahre an dieser Adresse, der Dom und die im Flächennutzungsplan festgeschriebene Misch- bzw Gewerbeflächen sind also schon deutlich vorher da gewesen. Es soll also eine Lebensqualität geschaffen werden, die dort bisher gar nicht existierte, aber selbst wenn ich den erhöhten Druck, durch sich verknappenden Wohnraum wohlwollend für den Nachbarn berücksichtige, kann ich die Ansprüche des Nachbarn nicht verstehen.

Man stelle sich mal vor jeder hätte so einen Nachbarn, es gäbe wohl keine Veranstaltungsorte, Spiel- oder Sportplätze mehr, sogar Kirchen müssten ohne Glockenturm und Orgel auskommen. Die Tatsache, dass die erstinstanzlichen Urteile der Verwaltungsgerichte sich in ihrer Rechtssprechung regelmäßig auf Seite der klagenden Nachbarn stellen, zeigt mir immer wieder, dass recht haben und Recht bekommen leider zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind.

Ich will weiterhin Jugend- und Subkultur im Falkendom!
McHell hat geschrieben: Um die klugen Köpfe hier mal aus Ihrem Sandkasten herauszuholen: es ist absolut irrelevant, wer wie lange schon vor Ort ist. Diese Argumentation ärgert mich schon seit die Diskussion begonnen hat, weil sie vollkommen blödsinnig ist und höchstens Vorschulniveau hat. Wir sind doch hier nicht auf Malle am Strand. Also ehrlich.
DerRü hat geschrieben:Nein. Man zieht ja auch nicht neben einen Flughafen und beschwert sich dann über die Lautstärke. Daher ist dieses Argument durch aus von Belang.
Brettermeier hat geschrieben:"Die Bösen" ist tatsächlich etwas ausgelutscht – warum redet der Autor also nicht lieber von Altruisten (die sich sich im Falkendom und drum herum engagieren, um Anderen etwas zu bieten) und Egoisten, die gefälligst "mit offenem Fenster schlafen" wollen? (Zitat völlig einseitiger NW-Artikel von 2013)
Direkt am Industriegebiet. Umgeben von 3728 Einwohnern/km² (laut Wikipedia).

Davon deren "Lebensqualität [zu] erhalten" kann keine Rede sein: Die wurde für die Kläger nämlich seit ca. 10 Jahren immer weiter ausgebaut. Zuungunsten der Jugendarbeit des Falkendoms.
Nicht nur ständig schärfer werdende Auflagen bzgl. der Zeiten gab es, MoBiel hat außerdem die Nachtbushaltestelle an der Meller Straße stillgelegt. Zusätzlich musste sich später ein "Wachmann" 1x monatlich auf dem Hof langweilen.
...und trotzdem wurde genauso regelmäßig die Polizei vorbei geschickt - die dann nach kurzem lauschen kopfschüttelnd abzog, um anderswo wieder sinnvolle Dinge zu tun.
Die Krönung war natürlich die Klage "im Eilverfahren" gegen die Stadt - passend zum Eröffnungsfest. Bin nun sehr gespannt auf das „Hauptsacheverfahren“.

Die neue Schalldämmung ist jedenfalls phänomenal: Man hört auf dem Hof bei normaler Zimmerlautstärke nicht mehr, dass drinnen das Konzert anfängt.
Mehr kann nun wirklich kein Anwohner verlangen.
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